Reit im Winkl, 04.05.2019, von Gregor Grichtmaier

Ein Übungsszenario nach dem anderen

THW Traunstein dabei beim Übungsmarathon von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Am Samstag, den 04. Mai fand eine Großübung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Reit im Winkl statt, an der auch Helferinnen und Helfer des THW Traunstein teilnahmen. Bei fünf verschiedenen Szenarien waren die Einsatzkräfte sowohl mit die Bewältigung  und Ausführung des Einsatzauftrags, als auch mit der koordinierten Zusammenarbeit zwischen den Organisationen gefordert.

Los ging es um 12:45 Uhr, als die ca. 190 Helferinnen und Helfer von Feuerwehr, Bayerischem Roten Kreuz, Bergwacht, Polizei und eben auch Technischen Hilfswerk beim Hallenband in Reit in Winkl zusammentrafen. Zuvor wurden bereits enorme Vorarbeiten geleistet und über das gesamte Gemeindegebiet von Reit in Winkl verschiedene Einsatzszenarien für die Hilfsorganisationen vorbereitet.

Nach kurzen Begrüßungen durch die Übungsleiter und dem Bürgermeister ging es dann um 13 Uhr mit dem ersten Einsatzauftrag auch gleich los. Hier ging es für die Einsatzkräfte des THW zum Freibad, wo ein Mitarbeiter des Schwimmbads in einen Schacht gefallen war und als Nebenschauplatz die Kräfte auch an einer Puppe das Reanimieren einer bewusstlosen Person übten durften. Weiter ging es dann zu einem Unfall an einer Baustelle, bei der ein Bauarbeiter mit dem Bein in einen Stahlstab geflogen war. Der dritte Einsatz war ein Verkehrsunfall Mofa gegen Auto, bei dem zu Beginn zwei Verletzten auf einmal vier Personen zu versorgen waren. Ebenfalls Unfall, nur deutlich heißer, wurde es beim vierten Einsatzszenario, hier stand ein Auto lichterloh in Flammen und bei einem Weiteren mussten die Personen mit Schere und Speizer aus dem Fahrzeug geschnitten werden, wobei hier die Hauptaufgaben durch die Feuerwehr erledigt wurden und die THW Helferinnen und Helfer unterstützend tätig waren. Die letzte Aufgabe des Tages für die Einsatzkräfte des THWs bestand in der Befreiung einer Person aus einem Holzganter.

Mit Ausnahme des letzten Szenarios war das THW bei keinem Übungsfall alleinig tätig. So musste sets mindestens eine Person versorgt werden, wodurch die Kollegen des Rettungsdienstes immer mit von der Partie waren. Bei den Verkehrsunfällen wurde immer eine Feuerwehr entweder gleich mit, aber zumindest nachalarmiert, um die Aufgaben gemeinsam zu meistern. Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen war schließlich einer der Hauptaugenmerke der gesamten Übung.

Um 16:30 hieß es dann offiziell Übungsende. Für alle Teilnehmenden der Übung ging es noch zu einer allgemeinen Abschlussbesprechung und Leberkäseessen. Final an der Unterkunft konnten die Einsatzkräfte des THW den Übungstag dann gegen 18:30 Uhr ebenfalls beenden.

Die Übung im Inspektionsbereich Florian Traunstein Land 2/2 in Reit im Winkl mit ca. 190 Teilnehmern hatte naturgemäß ihren Schwerpunkt in den Arbeiten der Feuerwehr. Nicht weniger oder vielleicht genau deshalb waren die Einsatzszenarien für viele Einsatzkräfte des THW eine neuartige Erfahrung und definitiv sehr interessant. Vor allem die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Hilfsorganisationen hat wunderbar geklappt, wir haben einiges dazugelernt und einige Wissenslücken konnten erfolgreich geschlossen werden. Vielen Dank an alle Organisatoren der Übung und wir freuen uns schon darauf, bei der nächsten Übung dabei sein zu dürfen.


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